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Der Haarwachstumszyklus und die Ausfallphase verstehen
Um den Haarwachstumszyklus zu begreifen, gilt es zunächst zwischen vorübergehendem Haaren und dauerhaftem Haarverlust abzugrenzen. Vorübergehendes Ausfallen von Haaren wird zumeist durch Stress, unausgewogene Ernährung, schlechten Schlaf oder Nährstoffmängel wie Biotin, Vitamin D und Eisen ausgelöst. Dauerhafter Haarverlust hingegen ist meist genetisch bedingt und erfordert gezielte Behandlungen wie Minoxidil. Zusätzlich sollten Sie empfindliche Haarsträhnen vor Bruch schützen, indem Sie Hitze-Styling reduzieren und milde, natürliche Pflegeprodukte auswählen. Personen mit sichtbarer Haarausdünnung oder Glatzen können Haarsysteme als sofortige, nicht medizinische kosmetische Lösung nutzen. Unser vollständiger Leitfaden Männer-Haarsysteme erklärt liefert Ihnen weiterführende Informationen dazu.
Häufige Auslöser für übermäßiges Haaren bei Männern
Jedes einzelne Haar folgt seinem eigenen inneren Zeitablauf. Dieser Haarzyklus steuert, wann das Haar wächst, ruht und schließlich ausfällt. Nicht alle Haarfollikel arbeiten synchron – das ist ein Vorteil. Würden sie gleichzeitig in die Ausfallphase wechseln, würden Sie sämtliche Haare auf einmal verlieren. Stattdessen läuft jeder Follikel nach einem individuellen Rhythmus: Der Großteil Ihrer Haare bleibt erhalten, nur ein kleiner Anteil befindet sich zu jedem Zeitpunkt im Ausfallstadium. Dieses Gleichgewicht sorgt für eine volle Haaroptik. Wird dieser natürliche Ablauf gestört, setzt übermäßiges Haaren ein.
Die drei Phasen des Haarzyklus: Anagen, Katagen und Telogen
Der Haarzyklus unterteilt sich in drei Hauptabschnitte:
Zuerst die Anagenphase: Das Haar wächst aktiv über einen Zeitraum von zwei bis sechs Jahren.
Darauf folgt die Katagenphase: Eine kurze Übergangszeit von etwa zwei Wochen, in der das Haarwachstum stoppt und die Strähne von ihrer Blutversorgung abgetrennt wird.
Abschließend die Telogenphase: Das Haar ruht rund drei Monate lang in der Kopfhaut, bevor es ausfällt. Nach dem Ausfallen setzt der Follikel den Zyklus erneut von Anfang an in Gang. Der Übergang von der Ruhephase zum eigentlichen Haarausfall ist völlig normal.
Was ist der Telogene Effluvium?
Haaren gehört zum täglichen Leben: Man findet ausgefallene Haare auf dem Kissen, in der Dusche oder an der Kleidung. Manchmal jedoch löst ein starker körperlicher oder seelischer Schock aus, dass eine große Anzahl an Follikeln gleichzeitig in die Ruhephase wechselt. Dieser Zustand wird als Telogene Effluvium bezeichnet. Dadurch verstärkt sich das normale Haaren deutlich: Statt rund 100 Haaren pro Tag können bis zu 300 und mehr Haare ausfallen. Die gute Nachricht: Der Telogene Effluvium schädigt die Haarfollikel nicht dauerhaft. Sobald der Auslöser beseitigt ist, setzt das Haarwachstum in der Regel wieder ein. Entscheidend ist es, den Grund für den Wechsel der Follikel in den Ruhezustand herauszufinden.
Wirksame Maßnahmen gegen übermäßiges Haaren & Änderungen im Lebensstil
Plötzlicher Haarausfall entsteht niemals grundlos. Die Hauptursachen liegen zumeist in körperlicher Belastung oder seelischem Stress. Die Kopfhaut spiegelt wider, was im Inneren des Körpers vorgeht. Die Auslöser für übermäßiges Haaren bei Männern reichen von psychischem Druck bis hin zu drastischen Ernährungsumstellungen. Meist handelt es sich um vorübergehende Probleme, deren Behebung jedoch Zeit und Mühe erfordert.

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